[Open-hard-software-event] Großen Demo-Openmoko bauen (für Messen etc.)

Christoph Mair christoph.mair at gmail.com
Mon Mar 12 00:33:53 CET 2012


2012/3/11 Andreas Willich <sabotageandi at gmail.com>:
> Hab mich mal ein wenig gespielt, wie ich mir das MegaMoko vorstelle.
> Es ist im entsprchenden Maßstab vergrößert und ruht auf einen Holzgestell im
> 45° Winkel.

So hätte ich mir das auch gedacht. Aber ich würde den Ständer dünner
und mittig ausführen, dann unten wieder eine Bodenplatte damit das
nicht umfällt.

> Den können wir eben nicht weglassen, weil am USB Host der Touchscreen hängt.
> Außer du willst das Customboard mit einem externen Labornetzteil auf den
> Akkupins betreiben. Oder gibt's noch eine andere Möglichkeit das GTA04 mit
> Strom zu versorgen?

Stromversorgung geht doch übers Addon-Board. Weis nur nicht die B2B
Stecker die GSM Bursts aushalten oder ob dann die Spannung und das
Modem einklicken.


>>> Da sollte das eingebaute Kondensatormikro ausreichen. Das geht aus 2
>>> Meter Entfernung. Nur ob genug Schall in die
>>> geschlossene Box reinkommt ist schwer vorherzusagen.
>
>
> Bezweifle ich, außerdem hast du die Schallreflexionen im Gehäuse dann auch
> noch.

Das kann man ja vielleicht irgendwo vorne verstecken. Im Displayrahmen
oder so. Das kleine Loch fällt da nicht auf.

>>>> Zu den Taster: Wenn ich mich richtig erinnere, sind die am Board
>>>> festgelötet. Kann man das GTA04- Custom- Board mit
>>>> Stiftleisten/Stecker bestücken? Sonst wirds lustig mit Löten.
>>>
>>>
>>> Ja, dazu gibts den Board2Board-Connector. Da sind viele Signale
>>> herausgeführt. Es gibt jetzt auch ein Beispiellayout
>>> (Blueprint) für ein Adapterboard:
>>>
>>> http://projects.goldelico.com/p/gta04-main/page/CustomVariants/
>>>
>>> Da können wir evtl. notwendige Interfaces draufpacken.
>
>
> Sehr gut. Macht es einfacher.
>
>>>
>>>
>>>> SD Slot: Ob man den irgendwie rausführen kann, bin ich überfragt. Vor
>>>> allem weil ja das auch der SIM- Karten Halter ist.
>>>
>>>
>>> Hm. Leider sind genau diese Pins nicht auf dem Stecker. Aber man kann da
>>> ganz gut Drähtchen anlöten. Allerdings sollten
>>> sie gut geschirmt sein, da SDHC bis zu 50 MHz überträgt.
>>>
>>>> Was man machen kann, ist eine Klappe um schnell ans Board zu kommen und
>>>> so wie immer die SD- Karte auszutauschen.
>>>
>>>
>>> Das wird ziemlich fummelig. Für die SIM-Karte wäre es m.E. ok, denn die
>>> würde man nicht oft wechseln. So ein SD-Slot an
>>> der Vorderseite wäre schon praktisch...
>
> Hört sich nach Arbeit für Christoph an.

Wozu die Karte tauschen? Ein schönes boot.scr und schon kann man von
der 32G Karte QtMoko, SHR, Debian, whatever booten- Hab ich bei mir
als Dualboot schon am laufen.


>
>>>> Zur Software selbst:
>>>> Problematisch wird wie oben schon erwähnt einmal der Inputdriver für den
>>>> Touchscreen.
>>>
>>>
>>> Da hätte ich weniger Sorgen. Fürs BeagleBoard werden (kleinere)
>>> Touchmonitore mit USB empfohlen und über Treiberprobleme
>>> habe ich da noch nichts gelesen.
>>>
>>>> Und dann das OS selbst. Meine letzte Info über SHR ist, dass da recht
>>>> viel auf die 640x480 vom Display genau angepasst
>>>> sind. Auf der höheren Auflösung wirds dann nicht gut ausschauen.
>>>
>>>
>>> Ja, das stimmt. D.h. man müßte den Xorg dazu überreden das Bild einfach
>>> zu skalieren. Wobei das evtl. der Displaytreiber
>>> im OMAP machen kann. Also einen 640x480-Framebuffer. Das wäre für QtMoko
>>> sowieso eine Voraussetzung da wir den Xorg dort
>>> nicht mal haben.
>
>
> 640x480 auf einem 1280x1024 Display schaut aber nicht schön aus. Wird
> verwaschen wirken. In nativer Auflösung das Ding zu betreiben macht
> sicherlich mehr eindruck.

Auf jeden Fall. Da müsste man mal experimentieren was alles umgestellt
werden muß damits mit anderer Auflösung läuft. Im Besten Fall nur die
Auflösung und die DPI vom Monitor.


> Zum Preis:
> Wenn man MDF Platten für die Holzteile nimmt, müsste man mit 100€ dafür
> auskommen. Bei Sperrholz wirds teuerer, würde ich auch nicht nehmen, da es
> zu weich ist.
>
> Der größte Anteil daran ist der Monitor. Ich würde ihn auch nicht zerlegen,
> sondern die Abdeckung so zu bauen, dass man den Monitorrahmen nicht sieht.
>
> Dann kommt noch Kleinkramm wie Schrauben, Winkel, Farbe und der Hartschaum
> dazu.
>
> In Summe wirds wohl auf 600€ - 800€ kommen.

Ich denke das wäre noch im Rahmen.

Grüße,
  Christoph


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